Mehr als nur eine Frage der Ehre.
Wirft man einen Blick in die einschlägige Fachliteratur zum Thema „Natursteine“, so sucht man Informationen zur Verfugung meist vergebens. Und das, obwohl die fachgerechte Verfugung Abschluss und qualitative Sicherung der mühsamen Verlegearbeit ist. Die fehlerhafte Verfugung oder die Verfugung mit den falschen Materialien macht nicht nur die getane Arbeit zunichte, sondern sorgt zusätzlich für nicht abschätzbare Folgekosten, die durch Reklamationen, Reinigung oder gar Beschädigung entstehen können. Zusätzlich muss man neben juristischen Auseinandersetzungen mit erheblichen Imageschäden und dem Verlust möglicher Folgeaufträge rechnen. Wer also am Dichtstoff spart, gefährdet nicht nur seinen guten Ruf, sondern riskiert auch erhebliche wirtschaftliche Folgen für seinen Betrieb. Als Orientierungshilfe zeigt diese Seite mögliche „Stolpersteine“ bei der Verfugung von Natursteinen und soll dabei helfen, teure Fehlentscheidungen bei der Wahl des Fugendichtstoffes zu vermeiden. Darüber hinaus kann er auch bei Auftraggebern das Problembewusstsein schärfen und den Stellenwert eines hohen Qualitätsanspruchs hervorheben.
50 Millionen Jahre und mehr haben Natursteine für ihre Entstehung gebraucht. Ein falscher Dichtstoff kann diese Arbeit der Natur in kurzer Zeit zunichte machen.
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